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Dyskalkulie vs. Rechenschwäche
...wenn das Rechnen zur Herausforderung wird, aber auch eine Welt voller Entdeckungen öffnen kann. 

Dyskalkulie und Rechenschwäche sind zwei Begrifflichkeit, die im Zusammenhang mit Schwierigkeiten im mathematischen Bereich verwendet werden und oft nicht richtig voneinander abgegrenzt werden. Dyskalkulie ist eine spezifische Entwicklungsstörung, eine RechenSTÖRUNG, die sich auf die Fähigkeit eine Menschen auswirkt, mathematische Konzepte zu verstehen und mathematische Fertigkeiten zu erwerben. Dyskalkulie kann verschiedene Ursachen haben, darunter genetische und kognitive Faktoren, neurologische Unterschiede im Gehirn, die spezifische Bereiche des Gehirns betreffen, die für Zahlenverarbeitung & Mathematsches Denken zuständig sind. Auch ist Dyskalkulie im Diagnoseklassifikationssystem ICD - 10  fest verankert und demnach eine medizinische Diagnose.  Eine RechenSCHWÄCHE hingegen ist ein pädagogischer Begriff, der eine allgemeinere Bezeichnung für mathematische Schwierigkeiten darstellt, die vielfältige Ursachen haben können. 

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Multifaktorielles Ursachenbündel.

Es gibt nicht die eine Ursache. Dyskalkulie hat eine neurologische Basis, während Rechenschwäche verschiedene Ursachen haben kann, die oft äußere oder psychologische Faktoren einschließen.

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Unterschied in Schwere & Dauer.

Dyskalkulie ist schwerwiegender, tiefgreifender und langanhaltender als eine Rechenschwäche.

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Unter Rechenschwäche können verschiedene Probleme subsumiert werden, die zu Schwierigkeiten beim Rechnen führen, wie z.B. mangelndes Zahlenverständnis, Schwierigkeiten beim Kopfrechnen oder Unsicherheit im Umgang mit mathematischen Operationen. Menschen mit Dyskalkulie zeigen oft Defizite im Arbeitsgedächtnis, der Verarbeitungsgeschwindigkeit, der Wahrnehmung von Zahlen und mathematischen Konzepten sowie in anderen kognitiven Bereichen, die das mathematische Lernen beeinflussen.

© 2025 Nathalie Schober

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